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Rache für den Vorstoß des DIW-Präsidenten Zimmermann und des IW-Direktors Hüther, vom Donnerstag, 12.08.2010, bis 70 Jahre arbeiten zu sollen.*Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung*Institut der deutsch. Wirtschaft
Rache….grins…ist süß
Hey Leute, lasst uns doch den Alltag würzen,
die Wirtschaft kann uns mal am Arsche kratzen.
Wir werden spaßeshalber alles stürzen
und lassen einfach mal die Bombe platzen,
dass wir den Dreh ganz gut herausgefunden,
wie wir mit Spaß uns rächen bei den Deppen.
„Beim Einkauf werden wir zu Billigkunden
die keine Markenware heimwärts schleppen!“
Wer braucht denn Träume, Wunder und Beglückung,
die Werbung zuckersüß uns in den Po bläst?
Ich kauf bei Ja für Netto die Verzückung
und starte dann damit mein eigenes Frohfest.
Und wer nach dreißig Joghurts sucht und Käsen,
wo dreie oder vier doch gänzlich reichen,
wir dann nicht fündig, denn das wärs gewesen.
Oh Werbestaat, dann kannst du Segel streichen!
Doch diese Utopie, wird sie auch greifen,
denn viel zu gerne wähnt sich Schulz vor Müller?
Er lässt sich werbetechnisch schön verseifen,
doch wär er schlauer, würden wir zum Knüller!
Dann würde ihm ganz plötzlich vielleicht klar sein,
dass Stress und Ellenbogen Ärger machen.
Und die Erkenntnis könnte plötzlich nah sein,
dass weniger einhergeht mit mehr Lachen!
Und hat man plötzlich Geld für andere Dinge,
sogar den Nachbarn sieht man locker trödeln,
dann denkt man sich eventuell: ich bringe
der Frau mal Blumen, Kindern Zeit zum Blödeln.
In jeder Pause war man gleich im Baumarkt,
sah schon von weitem da die Menschenmasse.
Es ist doch klar, dass hier jetzt jede Sau parkt,
der Trend geht schließlich schon zur Zweit-Terasse.
So lasst uns Abstand nehmen von der Hetze
und uns verweigern teuren Trends und Marken.
Es knüpfen sich vielleicht dann andere Netze
und es kann anderes dann neu erstarken.
Denn wenn wir gar nicht mehr uns hetzen lassen,
dann haben wir ganz schnell das Heft in Händen;
und fein mit eingespartem Geld zu prassen,
bringt uns vielleicht sogar zu eigenen Wänden.
Auf jeden Fall wird spaßig anzusehen,
wie ratlos Wirtschaft und die Politik glotzt,
wenn wir mal alles nur piano gehen
und drüber lachen, wenn einmal ein Wicht protzt.
Und’s nicht mehr geht, uns zum Infarkt zu hetzen.
Wir stellen uns in Rente schon mit vierzig,
Zwar nur mental, wie wir die Messer wetzen,
doch wenn es alle machen – ja, das spürt sich!
Und dieses alles wird dann unsere Antwort,
weil wir uns opfern solln bis siebzig Jahre.
Was ihr uns antun wollt erfordert Kampfsport,
den wir auch leisten hier trotz grauer Haare.
Wir stellen fest, ihr könnt uns gar nicht zwingen,
wir kämpfen und wir werden es verhindern,
dass wir den Obolus for nothing bringen,
das sind wir selbst uns schuldig und den Kindern!
Tach auch
© carlo tarrasqua
15.08.2010 Satireforum
02.09.2010 WAZ von heute, Titelseite: „Der Fall Sarrazin zerreißt die SPD“
Wörtlich: “Bei der SPD, die Sarrazin ausschließen will gingen nach unbestätigten Meldungen Tausende
Mails, Zuschriften, Anrufe ein, nach Darstellung von Parteichef Gabriel zu 90 Prozent zugunsten Sarrazins“.
Zitat ende.
Medienhaus-Bauer-Gruppe von gestern: Zitat „Eine Mehrheit unserer Leser
nimmt Sarrazin in Schutz. 86 Prozent meinen, er treffe den Nagel auf den Kopf.“
Zitat ende
Bundespräsident Wulff in der WAZ: Zitat „ Ich glaube, dass jetzt der Vorstand der Bundesbank schon
einiges tun kann, damit die Diskussion Deutschland nicht schadet – vor allem auch international“
Zitat ende.
Danke Herr Sarrazin, bitte Herr Wulff !!
Das kann man wohl sagen, Herr Wulff,
wie man jetzt auf Deutschland wohl schaut…
Der Schaden ist riesig, Herr Wulff,
doch hat n i c h t das Volk ihn gebaut!!
Das Ausland wird sagen: Wie kann
eine Kaste verfressener Deppen,
als Führung immer voran,
bewusst solche Themen verschleppen??
Was ist von dem Pack nur zu halten,
so wird man im Ausland sich fragen?
Wie will man so Deutschland gestalten?
Und man wird bedauernd dann sagen:
Ein Hoch auf den Herrn, der es wagt,
die Meinungphalanx zu durchbrechen!
Das Volk, es hat recht, wenn es klagt,
verschwiegene Themen, sie rächen
sich schnell. Das sieht auch das Ausland
und schaut nur verwundert auf Luschen.
Man unterstütze den Aufstand!
Ein Hoch auf das Ende vom Kuschen!!
Tach auch
© carlo tarrasqua
02.09.2010 Satirforum
Das Wunder Mensch
Es gibt Menschen, die haben zehn Jahre lang Blut im Stuhl, gehen aber nicht zum Arzt. Wenn sie dann im
elften an Darmkrebs erkranken, sprechen sie von Schicksal.
© carlo tarrasqua
06.09.2010 Satirforum
Es gab mal bei Jappy einen Tread namens "Limericks für alle Lebenslagen" Der Limerick ist eine besondere Reimform mit einem typischen Rhythmus und der Reimfolge aa,bb,a und einer Point in der letzten Zeile,
also eine kleine, witzig gereimte Geschichte mit Schlusspointe.
Leider wurde er ohne Not von Jappy geschlossen und tausende Verse von 100ten Leuten vernichtet, nur
weil er mal 2 Wochen nicht bestückt wurde!
Hier sind Neuinterpretationen von englischen Limericks in deutsch, wobei der erste einer der wirklich
berühmten ist:
There was a young lady from Riga,
Who smiled as she rode on a tiger.
They returned from the ride
With the lady inside
And the smile on the face of the tiger.
Hier meine Neuinterpretation:
Es ritt eine Lady in Riga,
mit Lächeln zum Wald einen Tiger
doch wechselte drinnen
von außen nach innen.
Den Spaß hatte somit der Tiger.
oder, nicht ganz so berühmt:
Original:
There was an old men in Peru
Who dreamt he was eating his shoe.
He awoke in the night
With a terrible fright
and found it was perfectly true.
Neuinterpretation:
Ein hungriger Mann aus Peru,
der träumte, er fräß seine Schuh.
Da erwachte er platt:
"Horrido, ich bin satt!"
Doch traf auch das andere zu.
Original:
There was a young man from Dealing
Who caught the bus for Ealing.
It said on the door:
"Don't spit on the floor!"
So he jumped up and spat on the ceiling.
Neuinterpretarion:
Da im Bus liest ein Flegel aus Hoben,
so ein Schild und er guckt, schwer verschroben:
„Auf die Böden zu speien,
nein das tut man nicht, nein!“
Na da springt er und spuckt voll nach nach oben!
Dieser Limerick ist besonders 'typisch britisch':
A young woman got married in Chester
Her mother she kissed and she blessed her.
This man you´ve won
Should be just loads of fun
Since tea he´s kissed me and your sister.
Neuinterpretation:
Einer Braut, frisch getraut und aus Füssen,
spricht ins Ohr die Mama beim Begrüßen:
„Oh, dein Mann bringt dir Fun,
er hat mich und auch Ann
lieb begrüßt schon, mit feurigen Küssen“
Ein wunderbares englisches Wortspiel:
A fly and a flea in a flue
Were imprisoned, so what could they do?
Said the fly, "Let us flee!"
"Let us fly!" said the flea,
So they flew through a flaw in the flue.
Dieses zu erhalten ist mir leider nicht gelungen, deshalb habe ich den Vers gründlich uminterpretiert, das
kann auch mal sein sein:
Es flog eine Fliege ‚nen Floh,
(er saß obenauf) in das Klo.
„Na, bist du ganz dicht,
ich esse hier nicht.“
„Ich doch!“, sprach die Fliege da froh!
© carlo tarrasqua
in "Eure Gedichte, Songtexte..."07.09.-12.09.2010
Rache….grins…ist süß
Hey Leute, lasst uns doch den Alltag würzen,
die Wirtschaft kann uns mal am Arsche kratzen.
Wir werden spaßeshalber alles stürzen
und lassen einfach mal die Bombe platzen,
dass wir den Dreh ganz gut herausgefunden,
wie wir mit Spaß uns rächen bei den Deppen.
„Beim Einkauf werden wir zu Billigkunden
die keine Markenware heimwärts schleppen!“
Wer braucht denn Träume, Wunder und Beglückung,
die Werbung zuckersüß uns in den Po bläst?
Ich kauf bei Ja für Netto die Verzückung
und starte dann damit mein eigenes Frohfest.
Und wer nach dreißig Joghurts sucht und Käsen,
wo dreie oder vier doch gänzlich reichen,
wir dann nicht fündig, denn das wärs gewesen.
Oh Werbestaat, dann kannst du Segel streichen!
Doch diese Utopie, wird sie auch greifen,
denn viel zu gerne wähnt sich Schulz vor Müller?
Er lässt sich werbetechnisch schön verseifen,
doch wär er schlauer, würden wir zum Knüller!
Dann würde ihm ganz plötzlich vielleicht klar sein,
dass Stress und Ellenbogen Ärger machen.
Und die Erkenntnis könnte plötzlich nah sein,
dass weniger einhergeht mit mehr Lachen!
Und hat man plötzlich Geld für andere Dinge,
sogar den Nachbarn sieht man locker trödeln,
dann denkt man sich eventuell: ich bringe
der Frau mal Blumen, Kindern Zeit zum Blödeln.
In jeder Pause war man gleich im Baumarkt,
sah schon von weitem da die Menschenmasse.
Es ist doch klar, dass hier jetzt jede Sau parkt,
der Trend geht schließlich schon zur Zweit-Terasse.
So lasst uns Abstand nehmen von der Hetze
und uns verweigern teuren Trends und Marken.
Es knüpfen sich vielleicht dann andere Netze
und es kann anderes dann neu erstarken.
Denn wenn wir gar nicht mehr uns hetzen lassen,
dann haben wir ganz schnell das Heft in Händen;
und fein mit eingespartem Geld zu prassen,
bringt uns vielleicht sogar zu eigenen Wänden.
Auf jeden Fall wird spaßig anzusehen,
wie ratlos Wirtschaft und die Politik glotzt,
wenn wir mal alles nur piano gehen
und drüber lachen, wenn einmal ein Wicht protzt.
Und’s nicht mehr geht, uns zum Infarkt zu hetzen.
Wir stellen uns in Rente schon mit vierzig,
Zwar nur mental, wie wir die Messer wetzen,
doch wenn es alle machen – ja, das spürt sich!
Und dieses alles wird dann unsere Antwort,
weil wir uns opfern solln bis siebzig Jahre.
Was ihr uns antun wollt erfordert Kampfsport,
den wir auch leisten hier trotz grauer Haare.
Wir stellen fest, ihr könnt uns gar nicht zwingen,
wir kämpfen und wir werden es verhindern,
dass wir den Obolus for nothing bringen,
das sind wir selbst uns schuldig und den Kindern!
Tach auch
© carlo tarrasqua
15.08.2010 Satireforum
02.09.2010 WAZ von heute, Titelseite: „Der Fall Sarrazin zerreißt die SPD“
Wörtlich: “Bei der SPD, die Sarrazin ausschließen will gingen nach unbestätigten Meldungen Tausende
Mails, Zuschriften, Anrufe ein, nach Darstellung von Parteichef Gabriel zu 90 Prozent zugunsten Sarrazins“.
Zitat ende.
Medienhaus-Bauer-Gruppe von gestern: Zitat „Eine Mehrheit unserer Leser
nimmt Sarrazin in Schutz. 86 Prozent meinen, er treffe den Nagel auf den Kopf.“
Zitat ende
Bundespräsident Wulff in der WAZ: Zitat „ Ich glaube, dass jetzt der Vorstand der Bundesbank schon
einiges tun kann, damit die Diskussion Deutschland nicht schadet – vor allem auch international“
Zitat ende.
Danke Herr Sarrazin, bitte Herr Wulff !!
Das kann man wohl sagen, Herr Wulff,
wie man jetzt auf Deutschland wohl schaut…
Der Schaden ist riesig, Herr Wulff,
doch hat n i c h t das Volk ihn gebaut!!
Das Ausland wird sagen: Wie kann
eine Kaste verfressener Deppen,
als Führung immer voran,
bewusst solche Themen verschleppen??
Was ist von dem Pack nur zu halten,
so wird man im Ausland sich fragen?
Wie will man so Deutschland gestalten?
Und man wird bedauernd dann sagen:
Ein Hoch auf den Herrn, der es wagt,
die Meinungphalanx zu durchbrechen!
Das Volk, es hat recht, wenn es klagt,
verschwiegene Themen, sie rächen
sich schnell. Das sieht auch das Ausland
und schaut nur verwundert auf Luschen.
Man unterstütze den Aufstand!
Ein Hoch auf das Ende vom Kuschen!!
Tach auch
© carlo tarrasqua
02.09.2010 Satirforum
Das Wunder Mensch
Es gibt Menschen, die haben zehn Jahre lang Blut im Stuhl, gehen aber nicht zum Arzt. Wenn sie dann im
elften an Darmkrebs erkranken, sprechen sie von Schicksal.
© carlo tarrasqua
06.09.2010 Satirforum
Es gab mal bei Jappy einen Tread namens "Limericks für alle Lebenslagen" Der Limerick ist eine besondere Reimform mit einem typischen Rhythmus und der Reimfolge aa,bb,a und einer Point in der letzten Zeile,
also eine kleine, witzig gereimte Geschichte mit Schlusspointe.
Leider wurde er ohne Not von Jappy geschlossen und tausende Verse von 100ten Leuten vernichtet, nur
weil er mal 2 Wochen nicht bestückt wurde!
Hier sind Neuinterpretationen von englischen Limericks in deutsch, wobei der erste einer der wirklich
berühmten ist:
There was a young lady from Riga,
Who smiled as she rode on a tiger.
They returned from the ride
With the lady inside
And the smile on the face of the tiger.
Hier meine Neuinterpretation:
Es ritt eine Lady in Riga,
mit Lächeln zum Wald einen Tiger
doch wechselte drinnen
von außen nach innen.
Den Spaß hatte somit der Tiger.
oder, nicht ganz so berühmt:
Original:
There was an old men in Peru
Who dreamt he was eating his shoe.
He awoke in the night
With a terrible fright
and found it was perfectly true.
Neuinterpretation:
Ein hungriger Mann aus Peru,
der träumte, er fräß seine Schuh.
Da erwachte er platt:
"Horrido, ich bin satt!"
Doch traf auch das andere zu.
Original:
There was a young man from Dealing
Who caught the bus for Ealing.
It said on the door:
"Don't spit on the floor!"
So he jumped up and spat on the ceiling.
Neuinterpretarion:
Da im Bus liest ein Flegel aus Hoben,
so ein Schild und er guckt, schwer verschroben:
„Auf die Böden zu speien,
nein das tut man nicht, nein!“
Na da springt er und spuckt voll nach nach oben!
Dieser Limerick ist besonders 'typisch britisch':
A young woman got married in Chester
Her mother she kissed and she blessed her.
This man you´ve won
Should be just loads of fun
Since tea he´s kissed me and your sister.
Neuinterpretation:
Einer Braut, frisch getraut und aus Füssen,
spricht ins Ohr die Mama beim Begrüßen:
„Oh, dein Mann bringt dir Fun,
er hat mich und auch Ann
lieb begrüßt schon, mit feurigen Küssen“
Ein wunderbares englisches Wortspiel:
A fly and a flea in a flue
Were imprisoned, so what could they do?
Said the fly, "Let us flee!"
"Let us fly!" said the flea,
So they flew through a flaw in the flue.
Dieses zu erhalten ist mir leider nicht gelungen, deshalb habe ich den Vers gründlich uminterpretiert, das
kann auch mal sein sein:
Es flog eine Fliege ‚nen Floh,
(er saß obenauf) in das Klo.
„Na, bist du ganz dicht,
ich esse hier nicht.“
„Ich doch!“, sprach die Fliege da froh!
© carlo tarrasqua
in "Eure Gedichte, Songtexte..."07.09.-12.09.2010
Inhaltsverzeichnis: (4Seiten)
| Titel | letzte Änderung |
| 1.Seite | Am 06.08.2011 - 19:36 |
| 2.Seite | Am 06.08.2011 - 19:40 |
| 3.Seite | Am 06.08.2011 - 16:37 |
| 4.Seite | Am 06.08.2011 - 19:16 |
